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Der süße Charme von Valmarecchia...

Hier sind wir in der Romagna: “…Romagna solatia, dolce paese, cui regnarono i Guidi e i Malatesta, cui tenne pure il Passator Cortese, re della strada, re della foresta…” ("sonnige Romagna, süße Region, die von Guldi und Malatesta beherrscht wurde, die auch vom Passator Cortese eingenommen wurde, dem König der Straße, König des Waldes ...") . Mit diesen Versen huldigt der große Poet Giovanni Pascoli seiner geliebten Heimat, in einem Gedicht voll Stärke und Freude.
Rimini ist die ideale Hauptstadt für diese Region, direkt an der Adria mit den Appenninen im Rücken. Aber wir können Sie nicht fort lassen, ohne das wunderschöne Marecchia-Tal erwähnt zu haben, wo Sie ein 360° Panorama genießen können.

Das kleine Dorf Santarcangelo di Romagna, das Tor nach Rimini, wenn man von der Via Emilia kommt und auch die regionale Hauptstadt des Weins ist etwas ganz Besonderes. Es gibt eine unterirdische Stadt aus Tuffgrotten, unterirdischen Gängen, Katakomben und antiken Kellern. Wenn man unten an der Piazza Ganganelli ankommt, umfängt das 18. Jahrhundert, in dessen Stil der Platz erbaut wurde, mit dem Rathaus und eindrucksvollen Uhrturm.
Bevor man mit dem Aufstieg beginnt, der ins antike Herz von Santarcangelo führt, passiert man den Combarbio, ein Labyrinth von Strassen, wo sich die Einheimischen noch zum Schwätzchen treffen. Man sollte gut zu Fuß sein und einen langen Atem haben, um oben anzukommen, aber eine Sache ist sicher: die Anstrengung ist es wert, der Blick über das historische Zentrum, die Kirchen, das Konvent, die Festung, die Paläste, die Tore…ein berauschendes Auf und Ab, ein kontinuierliches Ein,- und Austreten, man könnnte schwindlig werden.

Wenn man entlang des linken Flussufers des Marecchia hinaufsteigt, an dem sich Santarcangelo befindet, kommt man nach Poggio Berni, das inmitten von Torriana, Montebello und Verucchio liegt. Orte, wo Geschichte verwurzelt ist. Nach Poggio Berni kommt man normalerweise nicht, aber das ist ein Fehler: denn in diesem Dorf ist die Luft anders, alles riecht nach Landluft. Es ist alles wenig modern hier auf den Hügeln von Valmarecchia, aber die Authentizität ist atemberaubend: es sind Erinnerungen an eine Welt, die es nicht mehr gibt, aber an die man sich gerne erinnert.
Und aus dem Nichts erscheinen Landhäuser und aristokratische Paläste …. Jemand hat tatsächlich verstanden, dass Poggio Berni ein Ort war, wo man gut leben konnte, ohne Festungen und Kriege, inmitten dieser angenehmen Landschaft mit ihren Residenzen, ländlichen Häusern und dem Palast Astolffi, aus dem 18. Jh.
Die schönste Überraschung kommt, wenn man entlang der Straße von Santarcangelo nach Ponte Verucchio die Wassermühlen entdeckt, gleich fünf in der Gemeinde.
Von der Staße Marecchiese erreicht man dann die Villa Verucchio, wo einen der Ausblick überwältigt. Ein Blick zu den Oliven, ein anderer zum Schloss, la Rocca del Sasso. Vom Schloss kann man zum ehemaligen Konvent der Augustiner hinabsteigen, das heute das archäologische Stadtmuseum ist. Es bewahrt wichtige Funde der etruskisch-villanovanischen Zeit auf: Waffen, Stoffe, Werkzeuge, Schmuckstücke aus Silber und Gold, Geschirr aus Keramik, alles aus der Eisenzeit (IX-VI Jahrhundert v.Chr.), als Verucchio eine strategische Siedlung im Tal von Marrecchio war.
An diesen Punkt angekommen, laden wir Sie ein, in das pulsierende Herz des Hinterlandes von Rimini einzutauchen: es genügt, den Fluss Marecchia bei Ponte Verucchio zu überqueren und nach einigen Kurven hinauf erreicht man das kleine Dorf Torriano, wo man vom atemberaubenden Ausblick auf die Küste und die Täler von Uso und Marecchia nicht genug bekommen kann.

Weiter in Richtung Montebello findet man sich mitten in einem der besterhaltensten Dörfer der Region mit einem Schlosses, das reich an Charme und Legenden ist. Im gesamten umliegenden Waldterritorium werden in der entsprechenden Jahreszeit Trüffel gesammelt.
Zwischen der Romagna und den Marken findet man sich plötzlich mitten in einem Abschnitt der Geschichte wieder, auf einem felsigen Ausläufer überragt eine Festung den Marecchia: das Dorf San Leone, den Göttern geweihte Hochebene, bis der Heilige Leo im 3. Jahrhundert den Ort ideal für die Verbreitung des Christentums hielt. Ein berühmtes Zeugnis der Militärkunst ist die Festung. Von dort  oben blickt man vom Berg Fumaiolo bis zur Adria über eine Waldlandschaft, felsige Gipfel, Ortschaften und Bauernhäuser. Das historische Zentrum, das Spuren des 6. Jh. aufweist, umschließt die Pieve, ein monumentaler religiöser Gebäudekomplex; der Dom ist San Leone gewidmet, dem Schutzheiligen des Ortes.

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