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Gute Gerichte mit typischen Produkten der Romagna

Urlaub in der Romagna ist immer eine Erfahrung, die alle Sinne befriedigt, vor allem aber den Geschmackssinn. Eine Region, die die besten lokalen Produkte bietet, die zu köstlichen, traditionellen Gerichten verarbeitet werden. Das gastronomische Symbol dieser Region ist ohne Zweifel die Piadina, ein Fladenbrot bestehend aus einfachsten Zutaten: Weizenmehl, Wasser und Salz. Die klassische romagnolische Piada wird dünn ausgerollt und auf dem Testo am Feuer zubereitet. Der Testo ist eine althergebrachte Backform aus Terrakotta mit niedrigem Rand. Während die bäuerliche Piada auf Mehl, Schmalz, Natron und Zucker basiert, bereitet man die rustikalste ohne Schmalz und mit Wasser anstelle von Milch zu. Es gibt ein einfaches und praktisches Geheimnis, um die Piadina in ihrem unvergleichlichen Duft zu genießen: essen Sie sie heiß, spätestens drei Minunten nach der Zubereitung. Heute ist die Piadina (oder Piada) schwierig einzuordnen: sie kann als Brotvariante oder als eigenständiges Gericht, auch gefüllt, gegessen werden, oder sie wird zur Crescione, gefüllt mit Gemüse, Käse, Würstchen oder süßen Cremes. Auch eine Variante für überzeugte Vegetarier ist möglich, indem man das traditionelle Schmalz durch Olivenlöl oder Sojamilch ersetzt. Zeugen der Lebendigkeit und Eigenheit der Piada sind die unendlich vielen Rezepte und Arten sie zuzubereiten. Sie variieren von Ort zu Ort. Ein kurzer Exkurs dazu: ausgehend von der Küste Riminis - wo die Piadina dünn ist und auch nur Piada genannt wird – wird sie Richtung Cesena, Forlì und im Norden der Küste Richtung Ravenna, bis zu den Hügeln und dann zu den Bergen hin immer dicker. So dick, dass man sie in die Hälfte schneiden kann, um sie zum Beispiel mit Squacquerone zu füllen (im Dialekt Squaquaron), einem traditionellen Weichkäse mit köstlichem Milchgeschmack, den man vor allem am Land findet.

Ein schmackhafterer, unverwechelbarer Käse, ist auch der typische Formaggio di Fossa aus Sogliano al Rubicone, ein einzigartiges Produkt, das in in Tuff gegrabenen Höhlen reift. Hier muss man auch das Olivenöl aus den Hügeln (extravergine) der Romagna DOP erwähnen - ein Produkt aus Oliven der Hügelgebieten der Provinz von Rimini - sehr gut zum Abschmecken aller Gerichte und auch köstlich mit Brot. Ein typisches Gericht romagnolischer Tradition ist der hausgemachte Blättertegi aus Ei: probieren muss man auch die Tagliatelle mit Fleischragout, die Strozzapreti al pomodoro e cannocchie, Tortelloni, die Orecchioni und die Garganelli. Unverzichtbar für alle, die Urlaub an der romagnolischen Küste machen, ist gegrillter Pesce azzurro: köstlich die gebratenen Sardoncini oder die “bianchetti” in Balsamicoöl, die man auch im Gehen knabbern kann, eingewickelt in klassische gelbe Tüten aus Papier.


Piadina, Käse, Olivenöl, Pesce azzurro und guter Wein: auf den romagnolischen Hügeln gedeihen sehr gute Rot,- und Weißweine, wie der Sangiovese, Trebbiano, Cagnina, Pagadebit und Albana. Abschließend noch ein Dessert, hier darf die Königin unter den traditionellen Süßspeisen nicht fehlen, die Ciambella, die sich aufgrund der typischen ellipsoiden Form ohne Loch in der Mitte und mit Kristallzucker bestreut, von den anderen unterscheidet. Man empfiehlt dazu ein Glas roten Cagnina. Zuccherini hingegen, einfache und trocken gebackene Kekse, werden in süßen Albana getunkt und dürfen bei Tisch niemals fehlen. Eine Romagna zum Entdecken, nicht nur wegen des Meeres!

Nützliche Informationen:

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