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typische romagnolische Rezepte: Entdecken Sie die regionalen Rezepte der Romagna

Romagna steht für gute Küche. Die romagnolische Riviera bietet neben Spaß und Meer auch gute Küche und guten Wein. Beginnen wir bei den Vorspeisen, den Antipasti: in der Romagna gibt es Vorspeisen gewöhnlich aus Gemüse, Wurst, Fisch, aus in Öl oder Essig Eingelegtem, aber vor allem mit Piadina. Die Piadina kan man mit Käse, Salami, Gemüse oder Gebratenem (im Dialekt PJÊ- FRETA) füllen. Das Rezept für eine gute Piadina fritta (frittierte Piadina): man nehme einen Haufen Mehl zu, füge die Zutaten dazu und vermische alles einige Minuten lang. Dann teilt man den Teig in viele kleine Portionen und rollt jede davon mit dem Nudelholz rund und dünn aus. Man zerlässt 100 gr Schmalz in einer Pfanne und bäckt jede Piadina heraus. Wenn sie fertig ist, nimmt man aus der Pfanne und lässt sie auf Küchenpapier abtropfen. Jetzt kann man sie entweder mit Zucker oder mit Salz bestreuen, je nach Geschmack. Machen wir weiter mit einigen typischen Primi Piatti ("erster Gang"), wie die Cappelletti di magro alla romagnola, für die man folgendes braucht: 500 g. Ricotta, 500 g. Weichkäse "Bazzotto", 100 g. Parmesan, 2 Eier, eine Brise Muskatnuss – daraus macht man die Füllung. Für den Teig braucht man: 600 g Mehl und 6 Eier. Das Rezept ist einfach aber sehr schmackhaft: für die Füllung vermischt man den Ricotta gemeinsam mit den anderen Zutaten in einer Schüssel. Die Zutaten vom Teig werden solange verketet, bis die Mischung glatt und homogen ist. Daraus schneidet man dann Quadrate von circa 5 cm Seitenlänge und belegt jedes davon mit 1/2 Teelöffel der Füllung. Dann klappt man die Stücke zu einem Dreieck zusammen und klebt die Kanten aneinander. Jedes Dreieck wird um einen Finger gelegt, sodass die Enden zusammen kleben. So bekommt man die charakteristische "cappelletto"-Form. Sie sind eine Suppeneinlage. Ein anderer typischer erster Gang – diesmal mit Fisch - sind Strozzapreti ai cannelli. Man brät fein geschnittenen Knoblauch und Zwiebel an und fügt dann Tomatenmark bei, das vorher mit einem Schöpflöffel Wasser verdünnt wurde sowie Salz und Pfeffer. Man läßt alles ca. 10 Minuten köcheln. Nach ca 5 Minuten gibt man die vorher geöffneten, geputzten und fein geschnittenen Cannelli dazu und lässt alles 30 Minuten kochen. Am Schluss fügt man gehackte Petersile dazu. Kochen Sie die Strozzapreti, wenn möglich selbstgemachte, und richten Sie sie mit dem Sugo ai cannelli an. Nun zum 2. Gang, den Secondi Piatti, wo die romagnolische Küche ebenfalls eine große Auswahl anbieten kann. Als Beispiel dafür ist Huhn oder Kaninchen alla cacciatora (nach Jägerart) zu nennen - typisch für die Tierzucht des romagnolischen Hinterlandes - die gegart und mit Wein aromatisiert werden. Einige der typischten secondi piatti der Riviera, auf romagnolische Art zubereitet, sind: gefüllte Cannocchie (Krustentier), Poveracce (Muscheln) alla marinara, Sardoncini al coccio und frittierte Sardinen. Traditionellerweise werden die Cannocchie zuerst geputzt und gewaschen und dann wird die Schale am Rücken aufgeschlitzt (ohne das Fleisch zu verletzen), um sie zu füllen. Die Füllung besteht aus: Parmesan und Paniermehl, einigen Knoblauchzehen, Petersilie, ungesalzenen Kapern, fein zerhackten Sardellenfiletts, Olivenöl, trockenem Weißwein, ein wenig Salz, Pfeffer und je nach Geschmack ein wenig geriebene Muskatnuss. Mit dieser Mischung - die je nach Geschmack variiert werden kann - füllt man die Canocchie, die am Schluss außen eingefettet werden. Man brät sie im Ofen in einer Auflaufform oder am Fischgrill. Die Poveracce (Muscheln) alla marinara, obwohl ein einfaches – vielleicht das einfachste im Hinblick auf die romagnolische Tradition - und schnelles Gericht, sind sehr schmackhaft. Laut regionaler Rezepte werden die Muscheln zuerst unter kaltem fließenden Wasser abgespült und dann in einer Pfanne, wo zuvor ein Fonds aus Knoblauch und fein geschnittenen Zwiebel in Olivenöl eingekocht wurde, fertig gekocht. In der geschlossenen Pfanne auf großer Flamme dauert es nur wenige Minuten: sobald sie sich geöffnet haben, genügt es, sie schwungvoll umzurühren, damit sie sich komplett öffnen. Danach sind sie fertig zum Anrichten. Die Sardoncini al coccio (Sardinen), auch “bagigi” genannt, sind ein typisches Frühlingsgericht: nachdem man die Köpfe entfernt und sie gut gewaschen hat, brät man sie in einer Bratpfanne aus Steingut in Olivenöl mit ein wenig fein gehacktem Zwiebel. Nachdem man die Pfanne abgedeckt hat, brät man schnell auf großer Flamme weiter. Nach kaum einer Minute bestreut man alles großzügig mit Pfeffer, presst eine halbe Zitrone aus und lässt alles noch eine letzte halbe Minute auf großer Flamme fertiggaren. Nun kann schon angerichtet zu werden. Letztes regionaltypisches Gericht: la sarda fritta (frittierte Sardinen), eine echte Delikatesse, ideal um mit den Fingern gegessen zu werden. Die Sardinen werden gewaschen, ihre Köpfe werden entfernt und sie werden ausgenommen. Abgetropft werden sie mit Mehl bestäubt und zusammen beiseite gelegt. In einer Pfanne mit zerlassenem Schmalz frittiert man die Fische und lässt sie dann auf Küchenpapier abtropfen. Salzen und servieren. Zum Abschluss darf die romagnolische Süßspeise par excellence nicht fehlen: die ciambella della nonna. Sehr einfach und schmackhaft, mit geriebener Zitronenschale verfeinert und noch lauwarm mit Staubzucker bestreut serviert.

   

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