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Die "romagnolische" Piadina

Die romagnolische Piadina, ursprünglich ein traditionelles Arme-Leute-Essen, wurde inzwischen zum national anerkannten Symbol für unsere Region. Sie wurde sogar so bekannt, dass sie als Fast-Food-Version bereits in den Autogrill-Raststätten in ganz Italien angeboten wird. Jeder anständige Romagnole, der etwas auf sich hält und natürlich mit der Piadina seiner Großmutter aufgewachsen ist, erschaudert bei dem Gedanken an die "industrielle Piadina", die es in den Regalen der Supermärkte in den großen Städten gibt. Über die originale Rezeptur wird allerdings immer noch gestritten. Die größten Unterschiede finden sich natürlich in der Zusammensetzung der verschiedenen Zutaten, ihrer richtigen Dicke und Größe. In den Regionen Forlì, Cesena, Faenza und Ravenna ist sie sehr dick, klein und man gibt in den Teig eine Prise Natron. In Rimini wird sie nur aus Mehl, Wasser, Schmalz und Salz gemacht. Sie wird sehr dünn und groß ausgerollt. Sicher ist, dass jedes Dorf, jede kleine Gemeinde und jeder Bezirk der Romagna sein eigenes Rezept hat und es daher unmöglich ist, die originale Zusammensetzung herauszufinden. Man bäckt die Piadina auf dem "Testo", einer Backform aus Gusseisen oder noch besser aus Ton: damit gewinnt man viel an Geschmack. Backformen aus Eisen oder Teflon sind natürlich viel weiter verbreitet, aber Backformen aus Ton sind einfach unübertroffen. Sie werden heute nur noch von Maurizio Camilletti und Rosella Reali in Montetiffi hergestellt, die einzigen, die diese schnell verschwindende, alte Tradition noch hochhalten.   

Zubereitung

  • Kneten Sie 500 gr Mehl mit 50 gr Schmalz, Salz und lauwarmen Wasser bis daraus ein mehr oder weniger fester Teig entsteht.
  • Teilen Sie die Masse in kleine Laibe zu je ungefähr 100 gr.
  • Rollen Sie sie einzeln kreisförmig aus, sie sollten ungefähr einen halben Zentimeter dick sein und einen Durchmesser von 15 Zentimetern haben.
  • Backen Sie die Piadine auf einer Eisenplatte oder in einer beschichteten Pfanne unter mehrmaligem Wenden bis sie durch sind